Dr. med. Martin Runge
Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg 25.03.2003
Magnetfeldtherapie -
Die Entwicklung des Lebens hat unter dem
Einfluss elektromagnetischer Energiefelder stattgefunden. Die Erde ist ein
riesiger Magnet mit pulsierenden Feldern. Das Magnetfeld im Raum zwischen
Erdoberfläche und Ionosphäre schwingt mit einer Frequenz von 7,8 Hertz, das
heißt 7,8 Schwingungen pro Sekunde. Diese Schwingung wird nach ihrem Entdecker
Schumann-Welle genannt.
Auch der menschliche Körper lebt mit und von
elektromagnetischen Schwingungen. Alle Vorgänge an den Zellwänden sind
verbunden mit elektrischen Strömen, die bekanntlich an magnetische Felder
gekoppelt sind. Überall im Körper geht es um elektrische Vorgänge, Ionen,
elektrische Ladungen, Kanäle und Bewegungen von elektrisch geladenen Atomen und
Moleküle. Bekannt sind das EKG=Elektrokardiogramm und das EEG=
Elektroenzephalogramm, mit denen man die Herz- und Hirnströme aufzeichnet und
beurteilen kann.
Viele Tiere orientieren sich am
Erdmagnetfeld, so Tauben, Termiten, Wale.
Mäuse und Ratten, denen man die Magnetfelder
der Erde entzieht, sterben innerhalb von 4 Monaten, bei Menschen dauert es nur
24 Stunden, bis sie außerhalb des Erdmagnetfeldes ihre Orientierung zu Raum und
Zeit verlieren.
Das Magnetfeld der Erde sorgt dafür, dass
sich unsere Zellen in einem optimalen Zustand befinden.
Werner Heisenberg, Nobelpreisträger und
einer der größten Physiker aller Zeiten, sagte: „Die elektromagnetische Energie
ist die elementare Energieform, von der jedes Leben abhängt.“
Aber es gibt Probleme: Neue Messungen lassen
vermuten, dass sich das Magnetfeld der Erde seit 500 Jahren um 50 % vermindert
hat. Zudem sind die magnetischen Felder nicht an jedem Ort der Erde gleich. Es
kommt zu lokalen Störungen des, aber wohl auch zu Orten, an denen dieses Feld
besonders stabil und wirkungsvoll wird. Der Wallfahrtsort Lourdes soll ein
solcher Ort sein.
Als die ersten Raumfahrer das Magnetfeld der
Erde verließen, traten schwere Krankheitserscheinungen auf, die durch
Magnetfeldgeneratoren in den Raumkapseln beherrscht werden konnten.
Veränderungen des Erdmagnetfeldes können
also krank machen, können Magnetfelder aber auch gesund machen?
Bereits in der Antike sind Heilmaßnamen mit
Magnetismus überliefert. Ähnliche Ansätze tauchten immer wieder in der
Geschichte der Medizin auf, leider oft im abenteuerlichem Umfeld der
Scharlatanerie.
Erst die Kenntnisse der modernen Physik und
gerade auch der Einfluss der Raumfahrtmedizin stellten die medizinische
Behandlung mit Magnetfeldern auf eine wissenschaftliche Grundlage.
Heute sind durch die Erfahrungen der
Raumfahrt, durch Experimente mit Tieren und Untersuchungen an Menschen
vielfache positive Magnetfeldwirkungen nachgewiesen:
der Zellstoffwechsel wird angeregt,
Sauerstoffaufnahme und Durchblutung
verbessern sich,
Schmerzen werden effektiv gelindert,
Knochen und Gelenkknorpel heilen schneller,
seelische und psychosomatische Störungen,
gerade auch Depressionen, werden gelindert,
das Immunsystem wird gestärkt,
der Abbau krankhafter Flüssigkeitsansammlungen
und Schwellungen wird beschleunigt,
Hautwunden regenerieren schnelle.
Diese überprüfbaren Fakten sind in vielen
internationalen Studien bestätigt worden. So befinden wir uns heute mit der
Magnetfeldtherapie auf dem sicheren Boden der Wissenschaft.
Die therapeutisch angewendeten Magnetfelder
müssen aber von Frequenz der Schwingungen und Feldstärke richtig sein.
Wenn ein Magnetfeldgenerator ein 7,8-Hz
pulsierendes Magnetfeld unterhalb der Risikoschwelle erzeugt, gibt es gegen
sein Anwendung nahe am Körper keine Bedenken.
Diese Schwingungsfrequenz entspricht der
Schumann-Welle des Erdmagnetfeldes und liegt damit genau in den Frequenzen, bei
denen unser Gehirn entspannt ist. Die Feldstärke muss stark genug sein, um zu
wirken, und weit außerhalb des Bereiches liegen, der als Elektrosmog Gefahren
bringen kann.
Nebenwirkungen sind bei Beachtung dieser
Regeln nicht zu befürchten. Gegenanzeigen sind lediglich elektromagnetisch
beeinflussbare Geräte wie Herzschrittmacher und Insulinpumpen etc., und bei
Schwangeren ist eine generelle Vorsicht in den ersten drei Monaten eine
allgemein Vorsichtsmaßnahme.
Das Magnetfeld soll nicht über
möglicherweise schädliche Energieübertragungen wirken (diese könnten
überdosiert werden), sondern über Informationsübertragung an magnetisch
sensible Strukturen im Körper. Dann heißt die Botschaft an den Körper: Hier ist
das Magnetfeld, unter dem sich alles Leben entwickelt hat und optimal gedeiht!
Wir leben in einer Zeit des erdmagnetischen
Umbruchs, aber unsere Technologie ermöglicht uns, die entstehenden Störungen
und Lücken auszugleichen. Diese Chance zu nutzen ist ohne Risiko möglich
geworden.
Zugegeben: Ausdrücke wie „Energie“ und
„Schwingung“ werden vielfach missbraucht, aber hier haben wir es mit solider
Naturwissenschaft zu tun. Die richtig
dosierte Magnetfeldtherapie ist eine physikalische Therapieform nach den Regeln
der Natur, einfach und schmerzlos anwendbar, effektiv, vielfach belegt in der
Wirkung, und risikofrei.
Die Datenlage zur Magnetfeldtherapie gestattet
folgende Anwendungsempfehlungen:
Allgemeine seelische Entspannung,
bei Stress und nervösen
Belastungsreaktionen,
zur Verbesserung körperlicher Leistungen,
zur Verbesserung geistiger Leistungen in
Schule, Sport und Beruf,
bei Kopfschmerzen und Schmerzen bei Rheuma
und Arthrose,
bei Knochenbrüchen und
Bindegewebsverletzungen zur Beschleunigung der Heilung,
bei Nervenschmerzen,
zur Beschleunigung von Regenerationen,
Erhaltung der Mobilität,
Förderung von ruhigem Schlaf.
Es versteht sich von selbst, dass bei allen
ernsthaften gesundheitlichen Störungen auf die ärztliche Diagnostik, Beratung
und Behandlung nicht verzichtet werden kann. Die Anwendung von Magnetfeldern
bei krankhaften Störungen gehört in ärztliche Hände!
Zur allgemeinen Vorbeugung, wenn noch keine
gravierenden Störungen vorliegen, kann sie in der hier beschriebenen Form
unbedenklich von jedermann und jederfrau angewendet werden.
In der Aerpah-Klinik Esslingen-Kennenburg
werden zur Zeit wissenschaftliche Untersuchungsreihen mit einem Magnetfeldgenerator
durchgeführt (Powerpulser), der den beschriebenen Regeln entspricht.
Dr. med. Martin Runge
Facharzt für Physikalische und
Rehabilitative Medizin
Facharzt für Allgemeinmedizin - Klinische
Geriatrie
Ärztlicher Direktor der Aerpah-Kliniken Esslingen-Kennenburg
und Ilshofen